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Fachliche Details

Im Freistaat Sachsen existieren zurzeit ca. 13 000 RBP in der Örtlichkeit, was einem durchschnittlichen Punktabstand von ca. 2 km entspricht. Diese Punkte und stehen bis zu deren Wegfall grundsätzlich für den örtlichen Anschluss von Vermessungen zur Verfügung.

Infolge der verfolgten Abbaustrategie für das RBP-Feld wird sich der Punktabstand in den nächsten Jahrzehnten sukzessive auf 4 bis 5 km vergrößern. Abhängig von den jeweiligen örtlichen Einflüssen muss dabei mit einer schrittweisen qualitativen Beeinträchtigung der Punkte gerechnet werden.

Weitere Informationen zu geodätischen Grundlagen finden Sie hier.

Genauigkeit und Bestimmung

Die Genauigkeit der Lagekoordinaten der RBP liegt zwischen ± 5 mm und ± 3 cm.
Die Genauigkeit der Höhen der RBP beträgt ± 1 cm bis ± 5 cm.

Die Koordinaten- und Höhenbestimmung im Raumbezugsfestpunktfeld erfolgte mit satellitengeodätischen Messungen, Nivellement und durch Winkel- und Streckenmessung.

Vermarkung und Schutzeinrichtungen

In der Regel sind RBP durch Granitpfeiler (Tagesmarke) mit unterirdischer Zentrumsplatte vermarkt. Es kommen auch Bolzen-, Schrauben- und Rohrvermarkungen zum Einsatz. Im Boden vermarkte RBP sind in der Regel durch unterirdische Granitplatten oder Bolzen gesichert und können so auf unveränderte Lage überprüft werden. RBP können auch geeignete bauliche Anlagen sein wie z. B. Kirchtürme.
Granitpfeiler tragen an der Südseite die Bezeichnung "TP" und an der Nordseite die Markierung "Δ".
Sofern zum Schutz des Punktes erforderlich, sind in einem Abstand von ca. 1 m rot-weiße Schutzsäulen, Schutzbügel oder Markierungsstangen vorhanden. Unterirdische Vermarkungen in Ortslagen sind in der Regel durch gusseiserne Schutzkästen geschützt.

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